D&D Alignments Dungeons and Dragons


Alignments

Was haltet ihr von meinen Alignments? Habt ihr euch auch schon mal welche ausgedacht oder benutzt ihr für jedes System die aus D&D?

Pure good bedeutet selbstlos, pure evil bedeutet selbstsüchtig, ist ja klar. Tainted good bedeutet, dass man entweder selbstlos sein will, sich aber momentan noch ausser Stande sieht einige Schwächen und Laster abzulegen, oder, dass man sich bemüht auf der Seite des Guten zu kämpfen aber unterbewusst oft noch eigennützig motiviert ist (wenn man darüber nachdenkt, ist vermutlich beides dasselbe). Guilty evil bedeutet, dass man sein Denken und Handeln um die Befriedigung eigener Bedürfnisse herum aufbaut, aber oft davor zurückschreckt, dieser nachzugehen wenn dadurch andere zu Schaden kommen würden (Empathie) und/oder man durch Gewissensbisse von ihr abgehalten wird. Charaktere, die sich nach Aussen hin als gut präsentieren aber keine Opferbereitschaft an den Tag legen, fallen also ebenfalls hierunter.
So viel zur moralischen Achse.


Nun kommt die philosophische Achse:
Hier stehen sich Verantwortung und Hoffnung, Sicherheitsstreben und Risikobereitschaft, Vernunft und Emotion, Planung und Spontaneitität gegenüber. Ruthless-Charaktere sind eher bereit, Konzessionen zu machen. Reckless-Charaktere dagegen sind eher bereit, Risiken einzugehen. Ruthless-Charaktere sehen sich als Realisten, Reckless-Charaktere als Optimisten. Wer weder zu einer noch zur anderen Philosophie tendiert, findet sich in der „moderaten“ Mitte wieder und handelt nach jeder ungefähr gleich oft.

Der gute Herrscher ist meist ruthless tainted good. Der junge Held reckless pure good. Der normale Dorfbewohner moderate tainted good oder moderate guilty evil. Heilerinnen sind moderate pure good. Der Antiheld ist meist ruthless guilty evil. Der Bösewicht kann sowohl ruthless pure evil (Eroberer-Typ) als auch reckless pure evil (Hexenmeister-Typ) sein. Moderate pure evil ist auch möglich, trifft aber eher auf seine Unterlinge zu. Helden, die tainted good sind, sind abhängig von ihren pure good Freunden, alleine sind sie anfällig für Fallen und Tricks der Bösen, oder sie werden wieder faul und selbstgefällig. Schergen und Kollaborateure, die guilty evil sind, können von den Helden bekehrt werden, insbesondere wenn sie der selben Philosophie angehören. Ohne Abenteuer degenerieren tainted-good-Figuren zu guilty-evil- und ruthless- oder reckless- zu moderate-Figuren, weswegen unsere echte Welt hauptsächlich aus moderate guilty evil besteht.

Das ganze konzept von Alignements ist übelster Müll, warum sollte man das noch erweitern wollen?
Die Charakterliche Ausrichtung einer Person in ein starres Muster pressen zu wollen, ist eine reichlich sinnfreie Idee.
Aber gut, es ist D&D…

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Über Wirtschaftsinformatik

Wissensmanagement Berlin-Brandenburg, Blogger zu den Themen Wirtschaftsinformatik, Wissensmanagement , Informationsmanagement, und Prozessmanagement, sowie zum Leben in Berlin und Brandenburg. Ach ja, und Games. Computerspiele aller Art, Speiele für PC, XBOX, WII, Stretegiespiele, Action, Ego Shooter, einfach alles ;-) Außerdem mag ich Pflanzen und Tiere und allgemein die Natur.
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